Nutzenpotentiale der Online-Anbindung für KMU

Thema Grundpositionen einer Informationsveranstaltung für Praktikumsbetriebe des IIK
 

Der Einsatz der modernen EDV-Anwendungen kann die Wettbewerbslage kleinerer und mittlerer Unternehmen in einem Prozeß verbessern, der durch die Schwächung monopolistischer Beziehungen zwischen Auftraggebern und Lieferanten gekennzeichnet ist. Eine wichtige Voraussetzung ist, daß sie sich - nicht zuletzt unter Nutzung der neuesten Informations- und Kommunikationstechnologien - hochreaktiv und innovativ verhalten, d.h. sich flexibel, unbürokratisch und rasch an neue Strukturen, Bedingungen und Bedürfnisse anpassen. Die Erfahrung zeigt, daß zentralistisch ausgerichtete Organisationsformen dazu nicht (mehr) oder kaum in der Lage sind.

Von Vorteil dürfte auch die Tatsache sein, daß bei ca. 300.000 mittelständischen Betrieben in Deutschland in den kommenden fünf Jahren ein Generationswechsel in der Firmenleitung bevorsteht. Dabei werde, so DATEV-Vorstandschef Kempf, ein neuer Unternehmertypus das Heft in die Hand nehmen, auf den sich die DATEV in ihrer Strategie bereits einstelle: Der "gestandene Praktiker mit geringem theoretischen Fundament" werde abgelöst von Jüngeren, die mit Betriebswirtschaft und EDV "aufgewachsen" seien. (FLZ vom 20.09.96, S.7)

Offensichtlich wird nur auf diese Weise der derzeit nötige Wechsel von der Mechanik zur Elektronik und von der Chemie zur Biotechnik zu schaffen sein. Gerade hier liegt, wie Konrad Seitz (Focus 33/96, S.54) richtig bemerkt, das deutsche Standortproblem, nicht nur in den Arbeits- und Sozialkosten.

Daß die Diskussion anders verläuft, sieht Seitz darin begründet, daß sie einseitig von Ökonomen bestimmt wird: "Unser Problem aber paßt nicht in die Theorie, die sie gelernt haben, oder richtiger, es ist nach dieser Theorie gar kein Problem. Denn in ihr gibt es keine Unterscheidung zwischen schrumpfenden und wachsenden Industrien, zwischen Niedrigtechnologie-Industrien mit geringer und Hochtechnologie-Industrien mit großer Wertschöpfung. In ihr gilt vielmehr die Gleichung: 100 Mark Kartoffelchips sind gleich 100 Mark Computerchips." Daß diese Behauptung nicht aus der Luft gegriffen ist, weist Seitz am Beispiel der angemeldeten Patente nach. 1994 meldete die deutsche Wirtschaft "3000 Patente für alle Arten von Schlössern an, aber eben kaum 200 für Mikroelektronik". Dies ist insofern töricht, als z.B. für die Entwicklung der neuen Medien etwa in Gestalt einer hochwertigen bundesweiten Verkabelung bereits die notwendige Infrastruktur zur Verfügung steht. Das kommt - wie zuletzt auf der Cebit Home im August deutlich wurde - in erster Linie kleinen und mittleren Unternehmen sowie den privaten Haushalten zugute: "Die günstigen Prognosen für den Heim-PC-Markt begründete Edmund Hug, Vorstandsmitglied des Fachverbands Informationstechnik und Vorsitzender der Geschäftsführung der IBM Deutschland, mit der geringen Verbreitung von Computern in deutschen Haushalten. Während in den USA und skandinavischen Ländern bereits eine PC-Dichte von 40 bis 50 Prozent erreicht sei, verfüge in Deutschland erst jeder vierte Haushalt über einen Computer.


Vor allem die ständig erweiterten Möglichkeiten der PC-Nutzung werden nach den Worten Hugs zu einer stärkeren Nutzung von Computern führen. E-Mail, elektronische Gesundheitsdienste, virtuelle Universitäten und Schulen sowie Telearbeit würden sich in den kommenden Jahren vervielfachen." (FLZ vom 28.08.96, S.6)

Wie ist nun der gegenwärtige Stand der Online-Nutzung, und was haben Unternehmen und ihre Klientel davon?

  • Nach einer Übersicht von "Screen Multimedia" (7/96, 33ff.) haben derzeit ca. sechs Millionen Bundesbürger in erster Linie an ihrem Arbeitsplatzrechner oder über institutionelle Einrichtungen (vor allem Universitäten und Hochschulen) Online-Zugang; in Privathaushalten sind etwa drei Millionen Modems installiert. Der jetzige Run auf ISDN-Anbindung wird die Zahlen bald deutlich nach oben schnellen lassen und vor allem als erstes die Menge der aktiven und passiven E-Mail-Benutzer sprungshaft erhöhen, was auch positive geschäftliche Auswirkungen haben wird, wie im Gegensatz zur derzeitigen Praxis in Deutschland die USA beweisen.
  • Umfragen der GfK-Tochter contest census (FLZ 22./23.6., 7) ergaben eine positive Grundhaltung der meisten Bundesbürger der Online-Zukunft gegenüber. Sie sind sich auch darüber im klaren, daß es dabei nicht nur um das Interesse von Freaks geht. Die Nutzung der Online-Dienste bringt nach Meinung der Befragten in the long run Zeitersparnis und eine Erhöhung der Lebensqualität. Es bestehe jedoch die Gefahr, daß die Bevölkerung gespalten wird in Bürger, die mit Online-Diensten umgehen können, und solche, die es nicht können. 57% der Befragten und auch 43% der derzeitigen Online-Benutzer sind dieser Auffassung. Deutlich zu erkennen sei eine Änderung der Schreibkultur: Der Schriftverkehr verlagert sich, z.T. auch angesichts der immer teureren Postgebühren, in Gestalt von E-Mail auf den PC. Auf dem Nürnberger GfK-Kongreß wurde auch die Überzeugung geäußert, das Zusammenwachsen von Informations- und Datenverarbeitung, Telekommunikation und Unterhaltung erzeuge eine Atmosphäre der Mega-Allianzen oder des Mega-Wettbewerbs.
  • Kommerzielle Dienste, wie T-Online, Microsoft Network, Compuserve, America /Bertelsmann Online versorgen inzwischen etwa 1,5 Millionen Abonnenten und ermöglichen ihnen den Zugang ins Internet.
  • Bei aller Ähnlichkeit zwischen diesen Diensten ergeben sich bestimmte Abgrenzungen untereinander: T-Online konzentriert sich stärker auf Dienstleistungen, Compuserve auf Business und Geschäftskunden, MSN auf Computer und Kommunikationsmärkte sowie Spiele, AOL/Bertelsmann Online profiliert sich als Unterhaltungsanbieter im familiären Bereich.
  • Die genannten Dienste integrieren sowohl sowohl hinsichtlich der Inhalte als auch der Gestaltung das Beste aus dem Internet und bauen gleichzeitig ihre Präsenz im Internet aus.
  • Junge Online-Nutzer gehen am häufigsten ins Internet, ältere verbleiben bei den infolge stetiger Optimierung immer leichter zu handhabenden Dienste-Angeboten. Einer Umfage von IDC Deutschland GmbH/Frauenhofer-Institut für Arbeitswissenschaft und Organisation liegt das Durchschnittsalter der Online-Gemeinde derzeit bei 30 Jahren, ca. 50% der Nutzer haben Abitur, ca. 37% Hochschulabschluß, ca. 15% Mittlere Reife oder Berufsabschluß; ca. 50% sind Studenten, 23% Angestellte in Unternehmen, 16% Angestellte im öffentlichen Dienst, ca. 4% Beamte, ca. 8% Selbständige. Die Nutzungsdauer liegt bei ca. 5 Stunden pro Woche.

Zu den größten Inhaltsanbietern bei den Online-Diensten und im Internet gehören zunehmend außer der Elektronikindustrie, den höheren Bildungseinrichtungen, allen voran die Universitäten, die Verlage, die Geldinstitute, Versandhäuser, Versicherungen, Immobilienhändler, die Autoindustrie und mit deutlichem Zuwachs amtliche Stellen: städtische Behörden und Regierungsämter, die Online-Möglichkeiten zur Einrichtung von Verwaltungsdienststellen zwecks aktueller Information nutzen.

Gerade diese Aktualität ist es, die vor allem dem Nutzer zugute kommt: Der Wissenschaftler bzw. Erfinder oder innovative Unternehmer muß nicht warten, bis ein mittlerweile überholtes Buch erscheint, der Firmenchef kann sich über aktuelle Finanzierungskonditionen informieren und Geldgeschäfte tätigen, der Reisende ist in der Lage, sich das beste Angebot herauszusuchen, billiges Online-Shopping wird nach Überwindung der Sicherheitsrisiken neue Käuferschichten aktivieren, Arbeitssuchende und stellenanbietende Firmen kommen auch überregional u.U. schneller zueinander als bei Nutzung der derzeitigen Wege, von den amtlichen Stellen erhält man per Download die neuesten Verordnungen, Vorschriften, Formulare, Förderrichtlinien - aus eigenen Erfahrungen ist dies insonderheit bei der Beantragung und Bearbeitung von EU-Projekten von Bedeutung, wie auch die EU nachdrücklich auf die Arbeit der Projektpartner mit den neuen Medien orientiert.
Betriebe bieten via ihre Homepage oder kommerzielle Werbeträger ihre neuesten Erzeugnisse an, kommunizieren mittels E-Mail oder Foren mit Zulieferfirmen oder anderen Betriebsteilen und schulen ihre Mitarbeiter mit Hilfe sog. Autorensysteme, PC-Besitzer im privaten und dienstlichen Bereich nutzen die Hotlines der Computerfirmen, updaten ihre Software einschließlich der neuesten Virenscanner oder ordern Hard- und Software.

Nachdem das öffentliche Bildungswesen aufgrund objektiver und subjektiver Gründe im PC- bzw. CD-ROM-Bereich den Wettlauf mit dem Homebereich inzwischen fast verspielt hat, besteht mit der Nutzung der Online-Dienste und des Internet noch die Chance, die Entwicklung, will sagen: die Bildung seiner Klientel mitzubestimmen, zumal inzwischen CD-ROMs immer öfter online-orientiert produziert werden, so daß ihre Inhalte stets aktualisiert werden können.

In seinem Vortrag auf der Tagung "Bayern Online - Telekommunikation als Standortfaktor" vom 12. - 13.09.96 in Gunzenhausen stellte K.Harmsen von der IHK Nürnberg die folgenden Nutzenpotentiale von Online speziell für KMU zusammen:

1. Online als Nutzer

  • schnelle Informationsbeschaffung
  • Datenbankrecherchen für Produkt-, Markt und Unternehmensentwicklungen
  • direkter Zugriff auf Unternehmens-, Produktpräsentationen
  • diverse News-Gruppen zu unterschiedlichsten Themen
  • Forschungsberichte, Förderprogramme etc.
  • hohe Verfügbarkeit (auch nach Ladenschluß)
  • elektronische Post als ein Kommunikationsmedium
  • Austausch von elektronischen Dokumenten
  • über ein Postfach zeitunabhängig
  • innerhalb weniger Minuten am Ziel
  • meist kostengünstiger als Fax
  • entfernungsunabhängig
  • spart Zeit, Geld, Ressourcen
  • Kooperationen mit anderen Unternehmen (virtuelle Unternehmen)
  • Kommunikationsmedium für den durch Wettbewerb erforderten immer stärkeren Kooperationsbedarf zwischen kleinen Unternehmen (Vernetzung)
  • stellt Plattform für gemeinsame Bearbeitung von Dokumenten
  • unterstützt internationale Vernetzung
  • Kunden - Lieferanten - Beziehung
  • verkürzte Entwicklungs-/Produktionszeiten
  • Online-Anbindung Voraussetzung für Auftragserteilung
  • Integration der Datenverarbeitungssysteme
  • besserer Support

2. Online als Anbieter

  • Marketing
  • Ansprache neuer Zielgruppen
  • Realisierung neuer Marketingideen zur eigenen Präsentation
  • Darstellung eines innovativen Unternehmens auch in den konventionellen Medien
  • individuelle Informationen für den Nutzer
  • differenzierte statistische Auswertungen
  • kostengünstige weltweite Präsenz
  • Absatz von Produkten und Dienstleistungen
  • Direkte Vermarktung ohne Zwischenhandel
  • Verfügbarkeit an 365 Tagen im Jahr
  • Unterstützung durch Online Hotlines und Online-Support
  • bei Software und Informationen direkte Übertragung im Netz möglich
  • kostengünstige weltweite Präsenz
  • Imagegewinn

Mittelständler sahen in einem Interview die nachstehenden Vorteile durch Telekom- munikation:

  • schnellere Reaktionszeiten (87,5%)
  • Verbesserung der Arbeitsqualität (52,9%)
  • Kostensenkung (49%)
  • intensivere Kundenbindung (46,7%)
  • Absicherung der Marktsituation (41,5%)
  • Neugeschäft mit Kunden (28,3%).

Diese Vorteile setzen eine gutdurchdachte, mehrstufige Einführung auch bei Fortbildungs- und Umschulungsmaßnahmen voraus.


Kleine und mittlere Unternehmen werden auch von der inzwischen in Gang gekommenen Bürgernetzbewegung profitieren; denn die Teilnahme breiter Bevölkerungskreise an der Telekommunikation schafft nicht nur neue Bedürfnisse; KMU mit Online-Anbindung erhalten auch auf diesem Wege Zugang zu neuen Interessenten- bzw. Käuferschichten. Dies ist bereits an den von P.Held (FIM Psychologie, Universität Erlangen-Nürnberg) auf der o.g. Gunzenhausener Konferenz dargestellten Kernideen/Zielen, Prinzipien etc. erkennbar:


BÜRGERNETZE

Kernideen/Ziele

  • Bürger ans Netz
  • Netzkultur
  • Chancengleichheit
  • Überwindung von Schwellen
  • Kommunizierende Region
  • virtuelle Region
  • regionale Kommunikation und Information
  • breite Einbettung
  • Wirtschaftsförderung
  • Standort Bayern
  • Technologietransfer
  • Kontakt Wirtschaft/Bürger

Prinzipien

  • regionale Basis
  • Offenheit des Netzes
  • nicht anonym
  • geführte Nutzung
  • dezentral

Dienste

  • E-Mail
  • chat zwischen 2 und mehreren Partnern
  • usenet mit Themenbereichen
  • www
  • gopher
  • FTP

Möglichkeiten

  • Behörden
  • Bürgerkontakt
  • Börsen im weitesten Sinne
  • Informationen
  • Bürger
  • Hobbygruppen
  • Diskussionsgruppen
  • Auskünfte/Informationen
  • Brieffreundschaften
  • Vereine
  • Organisation
  • Kommunikation
  • VHS/sonstige gemeinnützige/öffentliche Bildungsträger
  • Programm
  • Einschreibung
  • Aktuelles
  • kursbegleitende Aktivitäten
  • Wirtschaft
  • Technologietransfer außen/innen
  • "vorkommerzielle" Aktivitäten
  • Ausbildung
  • Sponsoring

Ressourcen

  • vorhanden:
  • Telefonnetz
  • ISDN
  • Hochschulnetz/Bayernnetz
  • Bayern Online Router
  • Computer (ca. 20 - 25%)
  • Modem/Karten (ca. 20%)
  • nicht meßbare digitalisierte Informationsmenge
  • erforderlich:
  • regionale Einwählpunkte
  • regionale Server
  • regionales Nutzungskonzept
  • technisch-inhaltliche Betreuung

Finanzierung

  • Mitgliedsbeiträge
  • Sponsoring
  • "Nutznießer"

Auch die Gründungsversammlung des Ansbacher Bürgernetzvereins (vgl. die entsprechenden Berichte auf der Homepage des IIK unter dem Menüpunkt "Bürgernetz") zeigte das große Interesse an einer sinnvollen Nutzung der Informationstechnologien.

Schließlich wird sich strategisch auch die unerwartet große Reaktion auf die Initiative "Schulen ans Netz" positiv auf das Kundenverhalten auswirken. Diese Bildungsinitiative konzentriert sich auf Leitmotive wie:

  • Öffnung von Schulen durch Kooperation und Kommunikation mit anderen Schulen in Deutschland und weltweit, mit Universitäten, Bibliotheken, Unternehmen der Wirtschaft
  • Förderung schulischen und außerschulischen Lernens in einer Informationsgesellschaft sowie des interkulturellen Lernens
  • verantwortlicher Umgang mit multimedialen Informations- und Kommunikationstechniken
  • Qualifizierung von Lehrkräften zur interdisziplinären Zusammenarbeit.

Die netzorientierte Arbeit umfaßt dabei sinnvollerweise folgende Tätigkeiten:

  • Versenden und Empfangen elektronischer Post, d.h. die weltweite Kommunikation mit anderen Schülern
  • gezieltes Suchen von Informationen in Netz-Diensten und Datenbankanbietern, d.h. das kompetente Durchführen von Recherchen
  • telekooperatives Arbeiten, d.h. das moderierte Arbeiten mit anderen Schülern an einem gemeinsamen Thema
  • Publizieren im Netz, d.h. das Anfertigen und Bereitstellen von Informationsangeboten für andere, z.B. mittels WWW-Seiten.

Letztlich verfolgt das Projekt das übergeordnete Ziel: die in den geförderten Schulprojekten gewonnenen Ergebnisse als Anstoß und Grundlage für neue curriculare Ansätze einer auf Informations- und Kommunikationstechnik basierten Bildung zu verstehen und diese bundesweit mit allen Partnern im Bildungsbereich weiter zu entwickeln.

Auf die positiven Folgen all dieser Maßnahmen weist das Konzept "Bayern Online" hin, das man inzwischen auf der Homepage der bayerischen Staatsregierung (http:www.bayern.de/) studieren kann:
"Durch die Telekommunikation lassen sich bei den kommerziellen Nutzern große Effizienzgewinne erzielen, bei den privaten Nutzern ergeben sich erhebliche Gewinne an Lebensqualität. Für die Gesellschaft zahlt sich der Einsatz schon durch die Entlastung der Verkehrswege und der Umwelt aus. Wenn es außerdem gelingt, durch eine Forcierung des Einsatzes der neuen Technologien in Bayern die hier ohnehin stark vertretene Basisindustrie zu stärken bzw. weitere Unternehmen der Wertschöpfungskette (Netze, Inhalte, Endgeräte, Hard- und Software sowie den Sektor betreffende Beratungsangebote aller Art) anzusiedeln, resultieren hieraus zusätzliche Exportchancen, zusätzliche Arbeitsplätze und Steuereinnahmen."

 
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