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Stadtwerke - Geld wird in Computer - Ausstattung der Schulen gesteckt

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Ansbach - Die Informationstechnologie - Offensive der Stadt kommt voran: Für die Ausstattung von 283 Klassen mit Computern, Laptops, Projektionsgeräten und entsprechender Verkabelung stellt die Stadt heuer 1,4 Millionen Mark aus den Privatisierungserlösen des Stadtwerke - Teilverkaufs zur Verfügung. Für das kommende Jahr ist noch einmal eine Investition von einer Million vorgesehen. Auch die Schulung der Lehrkräfte wird organisiert: Am 19. Oktober beginnt der erste von insgesamt elf Kursen, für die sich bisher 100 Lehrer freiwillig gemeldet haben.

"Die Qualifizierung der jungen Leute in der Informationstechnologie wird in Zukunft zum maßgeblichen Standortfaktor einer Region", erklärte Oberbürgermeister Ralf Felber in der jüngsten Sitzung des Haupt - und Finanzausschusses. "Wir wollen, dass unsere Kinder in diesem Bereich fit sind", betonte er. Darum hatte er sich die IT - Offensive bereits im Frühjahr zu einem "persönlichen Anliegen" gemacht. Seinerzeit waren alle Ansbacher Schulen, für die die Stadt die "Sachaufwendungen" bezahlen muss, angeschrieben und um eigene Konzepte gebeten worden, wie sie ihre Klassen individuell mit Informationstechnologie ausstatten möchten. Welche Ausstattung sinnvoll sei, könnte je nach Altersstufe und Schulart unterschiedlich sein, meinte Felber.

Kurz vor den Sommerferien waren die Wünsche der Schulen in einer Gesamtkonferenz vorgetragen worden: "Die einen wollen spezielle Computerräume einrichten", zählte der OB auf, "die anderen wollen jeweils zwei Computer mit Internetzugang in jedem Klassenzimmer". Wieder andere möchten bestimmte Computer - Ecken einrichten, die für mehrere Klassen zugänglich sind - oder ganz auf feste Computerplätze verzichten und variable Laptops anschaffen.

Der Freistaat hat ein Förderprogramm aufgelegt, das bis zu 35 Prozent der Kosten bezuschusst. Da der Bewilligungszeitraum bereits am 31.12. endet, müssten die Beschaffungen für insgesamt 283 Vollzeitklassen möglichst schnell ausgeschrieben und vergeben werden. Dafür gab der Haupt - und Finanzausschuss nun grünes Licht. 12500 Mark der Gesamtkosten von 14, Millionen könnten auf diese Weise hereinkommen. "Herzlich wenig", meinte dazu der OB. Angetan zeigte sich Felber hingegen von der Motivation der Lehrkräfte, sich auf diesem Feld weiter zu bilden . Auf die Initiative der Stadt hin - "obwohl das eigentlich Sache des Staates wäre" - werden von diesem Herbst an insgesamt elf Kurse an der Fachhochschule und dem Institut für Interkulturelle Kommunikation angeboten, darunter "Windows - Grundlagen", die "Erstellung von Web - Seiten" oder die "Bildbearbeitung- mit Scannen". Dafür hätten sich schon 100 Lehrer freiwillig gemeldet, drei Viertel von ihnen waren auch bereit, von den Kosten zehn Mark Eigenbeteiligung pro Doppelstunde zu übernehmen.

Datum: 
18.09.2000
Erschienen in: 
Fränkische Landeszeitung

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