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Wirtschaftsdeutsch für Ausländer

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In einem Intensivkurs lernen Irina aus Polen und Maria aus Kroatien in Hohenschönhausen deutsch. Nicht deutsch schlechthin, das können sie schon bestens - wie Irina, die in Leipzig Germanistik studiert hat, sondern Wirtschaftsdeutsch. Nach 14 Tagen theoretischer und praktischer Schulung stellen die 21 Kursanten zehn Projekte vor. Irina und Maria beschäftigten sich dabei mit der Werbung in Berlin und dem Stellenmarkt der Berliner Morgenpost. "Ziel der Projektarbeit war es, den Teilnehmern das Wirtschaftsdeutsch, das vielfältig vermittelt wurde, in der Praxis handhabbar und vor allem auch erlebbar anwenden zu lassen", so Dr. Renate Zschärlich.

Sie betreut die Kursanten gemeinsam mit weiteren 19 Honorar-Dozenten vom Institut für Interkulturelle Kommunikation (IIK). Seit seiner Gründung 1992 hat es etwa 250 Deutschlehrer aus Schweden, Italien, Belgien sowie osteuropäischen Ländern ausgebildet. Es sind vor allem Deutschlehrer, die sich mit der Gegenwartssprache vertraut machen, um besser mit den wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen in Deutschland umgehen zu können. Außerdem werden jährlich 800 Russlanddeutsche nicht nur sprachlich, sondern auch sozial und kulturell betreut. "Diese Lebenshilfe leistet das IIK zusätzlich zur sechsmonatigen Sprachausbildung", betont Dr. Zschärlich. Insgesamt haben bisher gut 3000 Seminaristen die Lern- und Lebenshilfe des IIK in Anspruch genommen. Jüngstes "Kind" am Institut: ein Multimedia- Kurs für Deutschlehrer aus ganz Europa. Die finanziellen Mittel für die Ausbildung der Lehrer bzw. Aussiedler kommen von der EU wie auch vom Bund bzw. Land, aber auch von den Arbeitsämtern sowie von Firmen, die später die Aussiedler zu beschäftigen gedenken."

Datum: 
08.09.1997
Erschienen in: 
Berliner Morgenpost

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